Gefäßchirurgie am OZA

Gefäßchirurgie

Neu: Ab Oktober findet auch in der Bürgermeister-Fischer-Strasse 5 die gefäßchirurgische Sprechstunde statt.
Terminvereinbarung ist ab sofort möglich.

Empfang

„Da Gefäßerkrankungen im Alter häufiger auftreten wird aufgrund des demographischen Wandels die Anzahl gefäßkranker Patienten weiter zunehmen.“ (Eckstein HH. (2012) Epidemiologie und Versorgung von Gefäßpatienten in Deutschland).

Die Gefäßchirurgie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Gefäßsystems – vor allem der Arterien, z.B. bei der „Schaufensterkrankheit“ und Venen, z.B. bei Krampfaderleiden. Ein großer Teil des Gesamtspektrums wird durch die Gefäßchirurgie am Orthopädie Zentrum Augsburg sowohl diagnostisch, als auch therapeutisch abgedeckt. Wichtig ist unserer Meinung nach eine ausführliche Erhebung der Krankengeschichte und eine gründliche körperliche Untersuchung, um die weitere Behandlung planen zu können. Zur weiteren Diagnostik steht in unserer Praxis unter anderem ein hochmodernes Ultraschallgerät zur Diagnostik von Gefäßerkrankungen zur Verfügung. Bei der Notwendigkeit einer operativen Therapie werden die Eingriffe ambulant in der Praxis Dr. Rachaniotis und stationär im DIAKO in Augsburg durchgeführt.

Krankheitsbilder


Arteriell:

Aneurysma:

Ein Aneurysma ist eine krankhafte Erweiterung eines Blutgefäßes. Die Grund für eine solche Erweiterung ist nicht abschließend geklärt; begünstigende Faktoren sind aber u.a. Rauchen und Bluthochdruck. Aneurysmen kommen vor allem in der Bauchschlagader – Bauchaortenaneurysma, in den Beckenschlagadern und den Kniekehkenschlagadern - Poplitealaneurysma- vor. Das Bauchaortenaneurysma ist die 10. häufigste Todesursache in Deutschland und das Poplitealaneurysma immer noch mit einer hohen Amputationsrate verbunden.

Die Gefäßchirurgie am Orthopädie-Zentrum-Augsburg bietet die ultraschallgestützte Diagnostik und Verlaufsbeobachtung bei Aneurysmen an. Ist das Aneurysma therapiebedürftig, beraten wir Sie über die Therapieoptionen und besprechen welche Therapie für Sie sinnvoll ist.

Arterielle Verschlusskrankheit:

Die Arterielle Verschlusskrankheit kann die großen und kleinen Körperschlagadern betreffen. Es kommt zu Verengungen oder Verschlüssen der Arterien und somit zu einer Sauerstoffunterversorgung des Gewebes.

Sind die Becken- oder Beinschlagadern betroffen, kann dies zur „Schaufensterkrankheit“ - einer Einschränkung der Gehstrecke, bis hin zu unerträglichen Schmerzen in den Beinen und zu chronischen offenen Wunden und dem Absterben von Zehen („Raucherbein“) führen. Bei betroffenen Halsschlagadern, insbesondere der Arteria carotis interna, kann die arterielle Verschlusskrankheit zum Schlaganfall führen. Begünstigende Faktoren für die arterielle Verschlusskrankheit sind u.a. Rauchen, Übergewicht, Diabetes mellitus und Bluthochdruck.

Die Gefäßchirurgie am Orthopädie-Zentrum-Augsburg bietet sowohl die Diagnostik der Arteriellen Verschlusskrankheit, z.B. mit Verschlussdruckmessung und Ultraschall (Farbkodierte Duplexsonographie), als auch die Therapie an. Welches Therapieverfahren für Sie in Frage kommt, wird individuell und ausführlich mit Ihnen besprochen. Es steht ein breites Spektrum von der konservativen Therapie mit Gehtraining und medikamentösen Unterstützung über die endovaskulären Therapie (Katheterverfahren) bis hin zur Operation, z.B. Thrombendarteriektomie (Ausschälplastik) oder Bypassversorgung zur Verfügung. Als letzte Option, z.B. bei drohender Blutvergiftung, besteht außerdem die Möglichkeit zur Amputation.

Durch die in unserer Praxis breitgefächerte gefäßchirugische und orthopädische Expertise können wir die Abklärung einer gefäßbedingten Ursache einer Schaufensterkrankheit – Claudicatio intermittens – zu einer durch die Lendenwirbelsäule bedingten Gangstörung – Claudicatio spinalis durchführen.

  • Erweiterungen der Schlagadern (Aneurysma)
  • periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
  • Einengungen der Halsschlagader (Carotis Stenose)
Venös:

Krampfaderleiden:

Das Krampfaderleiden oder Varikose ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Durch eine Venenwand- bzw. Bindegewebsschwäche kommt es zu einem Ausfall der Funktion der Venenklappen. Hierdurch erweitern sich vor allem die Beinvenen und es kommt zu Symptomen wie Spannungsgefühl in den Unterschenkeln, Schwellneigung an den Knöcheln, nächtliche Krämpfe und Hautveränderungen. Ein Fortschreiten der Erkrankung kann zum „offenen Bein“ führen.

Die Gefäßchirurgie am Orthopädie-Zentrum-Augsburg bietet sowohl die Diagnostik des Krampfaderleidens mittels Ultraschall (Farbkodierte Duplexsonographie), als auch die Therapie an. Sowohl eine konservative Therapie des Krampfaderleidens bei Stamm-, Perforans- und Seitenastvarikose mit Kompressionsstrümpfen oder Wickeln der Beine als auch eine operative Therapie oder Verödungstherapie unter Ultraschallkontrolle sind möglich und werden von uns durchgeführt.

Besenreiser

Besenreiser sind ein häufiges Problem. Sie treten insbesondere bei Frauen auf, gehäuft nach der Schwangerschaft. Vor einer Behandlung – meist mit Schaumsklerosierung – sollte das Venensystem gründlich untersucht werden, um ein Krampfaderleiden der Stamm-, Perforans- oder Seitenastvenen auszuschließen. Dies ist eine Leistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. In unserer Praxis ist anschließend eine Schaumsklerosierung der Besenreiser unter Ultraschallkontrolle als IGeLeistung möglich.

Durch die in unserer Praxis breitgefächerte gefäßchirugische und orthopädische Expertise können wir die Abklärung einer gefäßbedingten Ursache einer Schaufensterkrankheit – Claudicatio intermittens – zu einer durch die Lendenwirbelsäule bedingten Gangstörung – Claudicatio spinalis durchführen.


  • Krampfaderleiden
  • Besenreiser

Thrombose und venöses Ulcus:

Die Tiefe Venenthrombose ist ein Krankheitsbild, das zügig diagnostiziert und behandelt werden muss, da es ansonsten zu schwerwiegenden Komplikationen kommen kann. Durch angeborene Blutgerinnungsstörungen, Hormontherapie, Immobilisation, aber z.B. auch Schwangerschaft kann es zur Bildung von Blutgerinnseln kommen. Werden diese nicht erkannt und behandelt, kann es zu einer Lungenembolie und einem Post-thrombotisches Syndrom kommen. Eine Lungenembolie kann im schlimmsten Fall tödlich enden und ein Post-thrombotisches Syndrom dazu führen, dass lebenslang Kompressionsstrümpfe getragen werden müssen, um ein Ulcus cruris venosum („offenes Bein“) zu vermeiden – was trotzdem nicht immer gelingt.

Eine Diagnostik mittels Ultraschall der Bein- und z.T. Beckenvenen ist hierbei unerlässlich.

Die Gefäßchirurgie am Orthopädie-Zentrum-Augsburg bietet sowohl die Diagnostik der Tiefen Venenthrombose mittels Ultraschall (Farbkodierte Duplexsonographie), als auch die Therapie der Erkrankung an. Wir beraten Sie ausführlich zu den therapeutischen Möglichkeiten –vor allem Blutverdünnung und Kompressionstherapie. Außerdem behandeln wir die Komplikationen der Tiefen Venenthrombose: das Post-thrombotische Syndrom und möglicherweise resultierende Ulcus cruris venosum. Durch engmaschige Wundkontrollen, Wundreinigungen (Debridements) und Kompressionstherapie ist die Abheilung eines „offenen Beines“ möglich.


  • Chronisch - venöse Insuffizienz (offenes Bein)
  • Venenthrombose

Diabetisches Fußsyndrom:

Das Diabetische Fußsyndrom ist eine Erkrankung, die immer noch bei vielen Patienten zu einer Amputation von Zehen oder des gesamten Beines führt. Es kommt durch jahrelangen Diabetes mellitus zu Veränderung der Nerven und Arterien vor allem im Bereich des Unterschenkels und Fußes. Dadurch kann es zu brennenden oder kribbelnden Schmerzen in den Füßen, zum Erlöschen der Sensibilität der Füße und im schlimmsten Fall zu offenen, nicht abheilenden Wunden und „schwarzen Zehen“ kommen.

Die Gefäßchirurgie am Orthopädie-Zentrum-Augsburg bietet sowohl die Diagnostik des Diabetischen Fußsyndroms an als auch die Behandlung. Für die erfolgreiche Therapie des Diabetischen Fußsyndroms ist die Abklärung der Ursache notwendig. Mit u.a. Ultraschalluntersuchungen und Verschlussdruckmessung können wir unterscheiden, ob eine vaskuläre, neuropathische oder gemischte Genese vorliegen und die Therapie auf diese Weise individuell anpassen. Die Therapie des Diabetische Fußsyndrom umfasst einen weiten Bereich von der konservativen Therapie mit Medikamentenanpassung und Kontrolle auf das richtige Schuhwerk über die Behandlung der Arteriellen Verschlusskrankheit (Link nach oben) bis hin zur stadiengerechten Wundtherapie. Eine Amputation führen wir nur dann durch, wenn es keine weiteren sinnvollen Therapieverfahren mehr gibt.

Durch die in unserer Praxis breitgefächerte orthopädische Expertise können wir Sie auch bei fortgeschrittenem Diabetischen Fußsyndrom zu Umstellungsoperationen im Fußbereich beraten und behandeln.

  • Diagnostik und Behandlung der vaskulären, neuropathischen und gemischten Genese
  • Behandlung chronischer Wunden
  • Wundtherapie
Shuntchirugie und venous access:

Implantationen von Port- und anderen Kathetersystemen:

Ports werden leider immer wieder zur Chemo-, Ernährungs- und Schmerztherapie bei schwerkranken Patienten benötigt. Sinn eines Portsystems ist es, einen sicheren und für den Patienten möglichst wenig belastenden intravenösen Zugang zu haben. Die Gefäßchirurgie am Orthopädie-Zentrum-Augsburg bietet die Implantation und Explantation von Portkathetern an. Präoperativ überprüfen wir mit Ultraschall (Farbkodierter Duplexsonographie), wie eine möglichst schonende Implantation möglich ist.

Wir haben uns darauf spezialisiert, auch ungewöhnliche Zugangswege für einen Port zu finden, wenn z.B. die üblichen Zugangswege aufgebraucht sind.


  • Niereninsuffizienz (Dialysevorbereitung)
  • Portimplantationen zur Chemo-, Ernährungs- und Schmerztherapie

Shunt:

Ein Dialyseshunt ist eine operativ geschaffene Verbindung zwischen Arterie und Vene, um durch den so entstehenden Blutfluss eine Hämodialyse (Blutwäsche) zu ermöglichen. Die Gefäßchirurgie am Orthopädie-Zentrum-Augsburg bietet an die individuellen anatomischen Gegebenheiten angepasste Shuntanlagen an. Sowohl Direktverbindungen, also Ciminoshunts und Ellenbeugenshunt, als auch Shunts mit Kunststoffprothesen (Loop- oder Straightshunt mit Kunststoff) sind möglich.

Wir haben uns darauf spezialisiert, auch ungewöhnliche Zugangswege für einen Port zu finden, wenn z.B. die üblichen Zugangswege aufgebraucht sind.


  • Erstanlage
  • Shuntrevision

Diagnostisches Spektrum


Untersuchungszimmer
  • Ultraschalluntersuchung der arteriellen Gefäße von Hals bis Zehen (Farbduplex, Doppler)
  • Verschlussdruckmessung (auch vor- und nach Belastung)
  • Ultraschalluntersuchung der venösen Gefäße zur Abklärung einer Venenthrombose
  • Ultraschalluntersuchung der venösen Gefäße zur Abklärung eines Krampfaderleiden
  • Ultraschalluntersuchung bei Shuntfehlfunktionen

Operatives Spektrum, ambulant und stationär:

Eingriffe am arteriellen System:
  • Thrombendarteriektomien der Leistenschlagadern (Leisten TEA)
  • Bypassoperationen an den Beinschlagadern mit körpereigener Vene oder Kunststoffprothesen
  • Arterielle Embolektomien (operative Entfernung von Blutgerinnseln)
Eingriffe am venösen System:
  • klassischem Strippingverfahren
  • Miniphlebektomie, Varizenexhairese
  • Schaumsklerosierung (z.T. IGEL)
Zugänge zur Dialyse und Chemotherapie
  • Shunt Eingriffe (Erstanlage und Eingriffe bei Fehlfunktionen)
  • Implantation und Entfernung venöser Verweilkatheter (Port)
  • Implantation und Entfernung von Dialysekathetern (Demers)
Wundtherapie:
  • Operative Wundsanierung
  • Kompressionstherapie und Vakuum Therapie
  • Hautverpflanzungen
  • Amputationen als ultima ratio

Konservative Therapie

  • Beratung und ausführliche Risikoaufklärung
  • Beratung, Diagnostik und Behandlung des Lymphödems
  • Beratung, Diagnostik und Behandlung des Lipödems und Lipolymphödems
  • Anleitung zum Gehtraining
  • Infusionstherapie bei pAVK (stationär)
  • Optimierung der medikamentösen Therapie

Facharzt


Andreas Knauf

Andreas Knauf

Facharzt für Gefäßchirurgie

Spezialist für Erkrankungen des Gefäßsystems, insbesondere der Arterien und Venen, sowie Dialysezugängen und Portkathetersystemen
Ambulante und stationäre Theraphie
Sonographische Gefäßdiagnostik

Lebenslauf:

Studium von 2002-2009 an der Ludwigs-Maximilians Universität München
2010 - 2017 Assistenz- und Facharzt an der Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie des Klinkums Augsburg und der Klinik für Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie am Klinikum der Universität München-Großhadern
Seit 01/2018 im Team des OZA.

Mitgliedschaften:

DGG - Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie e.V. www.gefaesschirurgie.de
BDC - Berufsverband der Deutscher Chirurgen e.V. www.bdc.de
ANG - Arbeitsgemeinschaft der niedergelassenen Gefäßchirurgen Deutschlands e.V. www.ang-ev.de

Kontakt


Hier können Sie direkt an uns eine Nachricht senden. Wir werden baldmöglichst antworten.


Praxis


Händelstr. 14, 86368 Gersthofen - Tel: 0821 / 472177 oder Tel: 0821 / 47866700

Bürgermeister-Fischer-Straße 5, 86150 Augsburg - Tel: 0821 / 45047115

Zur Vereinbarung bei den orthopädischen Kollegen: www.o-z-a.de

Impressum


Inhaltlich Verantwortlich gemäß § 55RStV:
Orthopädie-Zentrum-Augsburg, Bürgermeister-Fischer-Straße 5, 86150 Augsburg

Dr. med. Stefan Boenke, Dr. med. Karl-G. Maischberger, Dr. med. Alexander Roszinski, Dr. med. Yann Martin, Dr. med. Thomas Schilling, Andreas Knauf

Tel: 0821 / 478667 00, Fax: 0821 / 478667 050, E-Mail: info@o-z-a.de

Zuständige Ärztekammer:
Landesärztekammer Bayern, München
Zuständige Aufsichtsbehörde:
Regierung von Schwaben, Fronhof 6, 86152 Augsburg, Telefon 0821 / 327 01 Telefax 0821 / 327 2289
Zuständige Haftpflichtversicherung:
Basler Sachversicherungen AG, Basler Str. 4, 61345 Bad Homburg.

Powered by w3.css